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	<title>Kommentare zu: Nur einer von vielen</title>
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		<title>Von: fab</title>
		<link>http://schreibstoff.com/leben/nur-einer-von-vielen/#comment-27</link>
		<dc:creator>fab</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 24 Feb 2012 12:59:26 +0000</pubDate>
		<guid isPermaLink="false">http://schreibstoff.com/?p=3098#comment-27</guid>
		<description>Bei Gelegenheit werde ich auch noch einen Artikel zum Thema schreiben, bis dahin sei erstmal auf diesen Text verwiesen, den ich so weitestgehend unterschreiben kann: &lt;a href=&quot;http://unterambitioniert.de/blog/?p=356&quot; rel=&quot;nofollow&quot;&gt;warum ich gerne ein sexist bin.&lt;/a&gt;
(Passt nicht zu 100% zu deinem Text, passt aber sehr gut zum weiteren Thema)


&lt;blockquote&gt;
Letzte Woche hat mir ein männlicher Kommilitone die Tür aufgehalten. Ich lächelte ihn an und bedankte mich.
Und dann begann der Sturm. Eine Kommilitonin, die ich nur flüchtig kannte, fragte mich etwas.
„Wie kannst du es zulassen, dass ein MANN dir die Tür aufhält?“
Bitte was? Habe ich richtig gehört? Ich frage nach.
„Ja! Und dann bedankst du dich auch noch so artig. Als ob du die Tür nicht selber hättest aufmachen können. SO zementierst du die Unterwürfigkeit des weiblichen, schwachen Geschlechts:“
Ich hätte es bei einem einfachen „aha!“ belassen sollen. Aber ich musste ja nachhaken.&lt;/blockquote&gt;

</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Bei Gelegenheit werde ich auch noch einen Artikel zum Thema schreiben, bis dahin sei erstmal auf diesen Text verwiesen, den ich so weitestgehend unterschreiben kann: <a href="http://unterambitioniert.de/blog/?p=356" rel="nofollow">warum ich gerne ein sexist bin.</a><br />
(Passt nicht zu 100% zu deinem Text, passt aber sehr gut zum weiteren Thema)</p>
<blockquote><p>
Letzte Woche hat mir ein männlicher Kommilitone die Tür aufgehalten. Ich lächelte ihn an und bedankte mich.<br />
Und dann begann der Sturm. Eine Kommilitonin, die ich nur flüchtig kannte, fragte mich etwas.<br />
„Wie kannst du es zulassen, dass ein MANN dir die Tür aufhält?“<br />
Bitte was? Habe ich richtig gehört? Ich frage nach.<br />
„Ja! Und dann bedankst du dich auch noch so artig. Als ob du die Tür nicht selber hättest aufmachen können. SO zementierst du die Unterwürfigkeit des weiblichen, schwachen Geschlechts:“<br />
Ich hätte es bei einem einfachen „aha!“ belassen sollen. Aber ich musste ja nachhaken.</p></blockquote>
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	<item>
		<title>Von: Tobias</title>
		<link>http://schreibstoff.com/leben/nur-einer-von-vielen/#comment-24</link>
		<dc:creator>Tobias</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Feb 2012 10:54:45 +0000</pubDate>
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		<description>Es leben die Dinosaurier und antiquierte Rollenbilder!

http://www.graphitti-blog.de/files/2012/01/Was-sich-Frauen-w%C3%BCnschen.png

Es kann also doch noch vorkommen.... Chris und ich sind einer Meinung bei einem Gender-Thema!

Der Text von Nina Pauer zeigt für mich ein Nichtverstehen der gesamtgesellschaftlichen Veränderungen. Nicht die soften Hipster, die Pauer beschreibt, sind das Problem, sondern Menschen wie sie, die sich in die Ecke gedrängt fühlen, weil nicht mehr gilt, was für sie immer fest stand. Es ist der verzweifelte Versuch die Schuld bei Anderen zu suchen, weil man selber nicht bereit ist seine gewohnte Handlungsmuster zu hinterfragen.

&quot;Doch was als eine begrüßenswerte Mentalitätsreform des alten Männerbildes begann, hat inzwischen groteske Züge angenommen. Das eigene Leben reflektierend und ständig bemüht, sein Handeln und Fühlen sensibel wahrzunehmen, nach außen zu kehren und zu optimieren, hat er sich auf einer ewigen Metaebene verheddert, von der er nicht wieder herunterkommt.&quot;
(http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-1)

Wie schön wäre eine Welt, in der alle Menschen (auch Nina Pauer) sich selbst nichtmehr so wichtig nehmen würden? Einen Moment innehalten würden, um zu reflektieren was sie tun? Wird eine Handlung nicht ungleich wertvoller, wenn sie im Einklang von Körper UND Geist geschieht. Ist ein Kuss, der &quot;von Herzen&quot; kommt nicht wesentlich schöner als das - und auch hier wiederspreche ich Pauer - noch immer weit verbreitet club-aufriss-gehabe?
 
Und wenn Nina Pauer (und ich spreche bewusst von ihr und nicht den zahllosen anderen unglücklichen Frauen dieser Welt) die beschriebene Situation schon so häufig durchlebt hat, kam sie nie auf die Idee selber initativ zu werden? Aber nein, das wäre ja wieder ein Bruch mit dem guten, alten Rollenbild! 
Vielleicht würde ihr Gitarre spielender Softy ja auch initiativ, wenn sie sich ein wenig eindeutiger mitteilen würde. Wenn sie sich - &quot;reflektierend und ständig bemüht, [ihr] Handeln und Fühlen sensibel wahrzunehmen&quot; - bewusst für ihn entscheiden würde und nicht auf irgendein Männchen warten würde, das vielleicht eine noch tiefere Stimme oder breitere Schultern hat. 

Das Frau Pauer ihrer Zeit ein gutes Stück hinterher ist, zeigen auch Formulierungen wie ...&quot;und hört wunderbar melancholische Mädchenmusik&quot; (http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-1). 

Bestimmt hat ihr Softy-Freund als Kind auch mit Puppen gespielt, anstatt mit Soldaten und Transformers wie es sich für einen echten Jungen gehört. 
Bei so einer verlorenen Seele &quot;regt sich nichts als der Wunsch, ihn tröstend in den Arm zu nehmen, anstatt sich flammend an seine starke Brust zu werfen.&quot; (http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-2)

Schade, dass wir in einer so verkommenen Welt leben Frau Pauer. Einer Welt in der wir Farbe sehen anstatt Schwarz und Weiß - Dabei ist monochrom doch alles so viel einfacher!</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Es leben die Dinosaurier und antiquierte Rollenbilder!</p>
<p><a href="http://www.graphitti-blog.de/files/2012/01/Was-sich-Frauen-w%C3%BCnschen.png" rel="nofollow">http://www.graphitti-blog.de/files/2012/01/Was-sich-Frauen-w%C3%BCnschen.png</a></p>
<p>Es kann also doch noch vorkommen&#8230;. Chris und ich sind einer Meinung bei einem Gender-Thema!</p>
<p>Der Text von Nina Pauer zeigt für mich ein Nichtverstehen der gesamtgesellschaftlichen Veränderungen. Nicht die soften Hipster, die Pauer beschreibt, sind das Problem, sondern Menschen wie sie, die sich in die Ecke gedrängt fühlen, weil nicht mehr gilt, was für sie immer fest stand. Es ist der verzweifelte Versuch die Schuld bei Anderen zu suchen, weil man selber nicht bereit ist seine gewohnte Handlungsmuster zu hinterfragen.</p>
<p>&#8220;Doch was als eine begrüßenswerte Mentalitätsreform des alten Männerbildes begann, hat inzwischen groteske Züge angenommen. Das eigene Leben reflektierend und ständig bemüht, sein Handeln und Fühlen sensibel wahrzunehmen, nach außen zu kehren und zu optimieren, hat er sich auf einer ewigen Metaebene verheddert, von der er nicht wieder herunterkommt.&#8221;<br />
(<a href="http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-1" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-1</a>)</p>
<p>Wie schön wäre eine Welt, in der alle Menschen (auch Nina Pauer) sich selbst nichtmehr so wichtig nehmen würden? Einen Moment innehalten würden, um zu reflektieren was sie tun? Wird eine Handlung nicht ungleich wertvoller, wenn sie im Einklang von Körper UND Geist geschieht. Ist ein Kuss, der &#8220;von Herzen&#8221; kommt nicht wesentlich schöner als das &#8211; und auch hier wiederspreche ich Pauer &#8211; noch immer weit verbreitet club-aufriss-gehabe?</p>
<p>Und wenn Nina Pauer (und ich spreche bewusst von ihr und nicht den zahllosen anderen unglücklichen Frauen dieser Welt) die beschriebene Situation schon so häufig durchlebt hat, kam sie nie auf die Idee selber initativ zu werden? Aber nein, das wäre ja wieder ein Bruch mit dem guten, alten Rollenbild!<br />
Vielleicht würde ihr Gitarre spielender Softy ja auch initiativ, wenn sie sich ein wenig eindeutiger mitteilen würde. Wenn sie sich &#8211; &#8220;reflektierend und ständig bemüht, [ihr] Handeln und Fühlen sensibel wahrzunehmen&#8221; &#8211; bewusst für ihn entscheiden würde und nicht auf irgendein Männchen warten würde, das vielleicht eine noch tiefere Stimme oder breitere Schultern hat. </p>
<p>Das Frau Pauer ihrer Zeit ein gutes Stück hinterher ist, zeigen auch Formulierungen wie &#8230;&#8221;und hört wunderbar melancholische Mädchenmusik&#8221; (<a href="http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-1" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-1</a>). </p>
<p>Bestimmt hat ihr Softy-Freund als Kind auch mit Puppen gespielt, anstatt mit Soldaten und Transformers wie es sich für einen echten Jungen gehört.<br />
Bei so einer verlorenen Seele &#8220;regt sich nichts als der Wunsch, ihn tröstend in den Arm zu nehmen, anstatt sich flammend an seine starke Brust zu werfen.&#8221; (<a href="http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-2" rel="nofollow">http://www.zeit.de/2012/02/Maenner/seite-2</a>)</p>
<p>Schade, dass wir in einer so verkommenen Welt leben Frau Pauer. Einer Welt in der wir Farbe sehen anstatt Schwarz und Weiß &#8211; Dabei ist monochrom doch alles so viel einfacher!</p>
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